Ermüdung in Kernkraftwerken

Wo das Alter (k)eine Rolle spielt

Seminarsprache: Englisch

Ermüdungsgrade werden bei der Auslegung für 40 Jahre ermittelt. Dem gegenüber steht die Ermüdung im realen Anlagenbetrieb, die sich im Lauf der Zeit erheblich von den ursprünglichen Annahmen unterscheiden kann. Denn nicht die Betriebszeit, sondern Anzahl und Höhe der Lastwechsel sind entscheidend für die Ermüdung.

Erfahren Sie an 2 Tagen:

  • Wie Sie realistische Ermüdungsgrade ermitteln für Komponenten, die bereits (lange) in Betrieb sind.
  • Welche Formeln zur einfachen Berechnung von Spannungen erforderlich sind und wann eine detaillierte FE Analyse nützlich ist.
  • Wie Sie die relevanten Belastungen mit ihren Häufigkeiten und Amplituden bestimmen und überwachen.
  • Welche Bedeutung der Umgebungseinfluss bei der Ermüdung hat.
  • Mit welcher Vorgehensweise Sie den Ermüdungsgrad langfristig unter 1 – oder sogar unter den neu festgelegten Aufmerksamkeitsschwellen – halten.

  • In welcher Beziehung zerstörungsfreie Prüfungen, bruchmechanische Analysen und Ermüdungsanalysen im
    Rahmen des Alterungs- und Lebensdauermanagements zueinander stehen.

Das Seminar vermittelt anhand von Praxisbeispielen leicht verständlich umfangreiche Kenntnisse: Von den Grundlagen der Ermüdungsanalyse bis zu den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen zum Umgebungseinfluss nach U.S. NUREGCR-6909.

Teilnehmerkreis:

Ingenieure aus Fach- und Zentralabteilungen von Betreibern, Gutachter und Vertreter von Aufsichtsbehörden.